Evaluation von Open-Source-Lernplattformen: Installation und Konfiguration

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Dieser Artikel versucht eine - soweit möglich - objektive Evaluierung von vier verschiedenen Learning Management System(LMS) durchzuführen und ihre Vorzüge und Schwierigkeiten bezüglich Installation und Konfiguration aufzuzeigen.

Einführung

Vorstellung der vier Kandidaten

Moodle

Moodle ist wohl das "Flaggschiff" der hier getesteten eLearning-Portale. Mittlerweile in 60 Sprachen erhältlich und mit knapp 20.000 dokumentierten Installationen in 169 Ländern (davon 800 hier in Deutschland), ist es das verbreiteteste LMS.

Aktuell in der Version 1.7 erhältlich, wurde moodle von dem gebürtigen Australier Martin Dougiamas im Jahr 1999 entwickelt, nachdem dieser als WebCT-Administrator eine Vision für bessere Möglichkeiten der Lernprozessunterstützung hatte.

Die größte Installation von moodle umfasst derzeit 8242 Kurse und 53447 Mitglieder (Stand: April 2006).

Stud.IP

Stud.IP bezeichnet sich selbst als Lern-, Informations- und Projektmanagement-System und wird hauptsächlich in Hochschulen, Bildungseinrichtungen und Behörden eingesetzt.

Wie die drei anderen Systeme ist auch Stud.IP eine OpenSource-Software, obwohl die Entwicklung in der Hauptsache von der Firma Data-quest Gmbh vorangetrieben wird. Data-quest besteht größtenteils aus ehemalige Studenten und Dozenten der Universität Göttingen, die mit der Entwicklung von Stud.IP beschäftigt waren.

Stud.IP sieht sich als begleitendes Werkzeug für Veranstaltungen und Kurse an Hochschulen und außeruniversitären Bildungseinrichtungen. Seine Stärke steckt, laut eigenen Aussagen, in der guten Integrationsmöglichkeit in die technische und organisatorische Infrastruktur seines Betreibers.

Ilias

Die erste Version von Ilias erblickte 1997 im Rahmen des VIRTUS-Projekts an der Universität Köln das Licht der Welt.

Inzwischen ist das Open-Source-Projekt in der Version 3.7 veröffentlicht und erfüllt den eLearning-Standard SCORM 1.2.

Ilias arbeitet hervorragend mit Stud.IP zusammen und ist kompatibel zu dessen Modulen. Seine Stärke ist die Erstellung und Verwaltung von Inhalten.

eStudy

Der wohl für die meisten hier bekannteste Vertreter und auch Lokalmatador bei diesem Vergleich ist das eStudy-Portal, welches inzwischen in der Version 2.0 als Open-Source-Software zu haben ist.

Das im Jahre 2003 unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Quibeldey-Cirkel gestartete Projekt wurde hauptsächlich in studentischer Arbeit in Form von Seminaren und Praktika entwickelt.

Über die Jahre hinweg mauserte sich das eStudy-Portal zu einem ansehnlichen LMS, welches sich an Usability und Funktionsumfang vor den anderen LMS nicht verstecken muss.

Evaluationskonzept

Anforderungskriterien

  • Einfache Installation (möglichst geringe Einarbeitungszeit)
  • Flexible Konfiguration (Anpassungsmöglichkeiten an die örtlichen Gegebenheiten)
  • Erweiterbarkeit (Möglichkeiten eigene Funktionalität einzubinden) - (wird im Artikel Evaluation von Open-Source-Lernplattformen: Anpassbarkeit und Erweiterbarkeit behandelt)
  • Einbindung in bestehende Systeme (z.B.: Authentifizierung über bestehende Systeme)

Gewichtung der Anforderungskriterien

Die Gewichtung der Kriterien für die Evaluation hängt stark von den Bedürfnissen und der Einsatzart der jeweiligen Einrichtung ab.

Für den universitären Gebrauch mit einer Vielzahl an Benutzern, ist eine einfache Installation, im Gegensatz zu einer flexiblen Konfiguration, nebensächlich. In einem kleinen Unternehmen, welches nur wenige Kurse anbietet und die Standardkonfiguration nutzt, ist die Möglichkeit einer einfachen Installation jedoch wichtiger, als eine flexibel anpassbare Konfiguration.

Fazit: Die Gewichtung muss, je nach Anwendungsfall, selbst vorgenommen werden, und wird in der folgenden Evaluierung gleichmäßig verteilt.

Evaluierung

Vergleich der Installation

Installationsumgebung

Als Installationsumgebung dient ein Duron 1GHz mit folgender Software:

  • Ubuntu 6.10 (Dapper Drake)
  • apache2-mpm-prefork 2.0.55-4
  • php4-Version: 4.4.2
  • mysql-server 5.0.22

Installation von moodle

Bei der Installation von moodle stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Neben einer Installation in eine bestehende LAMP- oder WAMP-Umgebung gibt es auch die Möglichkeit eines Komplettpaketes für Windows oder Mac, bei welchen der Apache HTTP Server und MySql direkt mit installiert werden. So ist ein schnelles "Reinschnuppern" und Testen sehr einfach und ohne große Kenntnisse möglich.

Auf der Homepage findet man neben dem Link zum Download auch einen Link zu einer Installations-Kurzanleitung und zu Upgrades von moodle. Für den Einsteiger wirkt das Ganze zwar etwas erschlagend, aber es werden nahezu alle Varianten und Möglichkeiten der Installation und Upgrades beschrieben, so dass die Suche nach Dokumentationen weg fällt (z.B.: Hosted-Server, Backups, Apache HTTP Server- und Mysql- Einstellungen).

Nach dem Entpacken und dem Aufrufen des Verzeichnisses über den Browser beginnt die Installation mit einem "Anforderungs-Check", welcher genau die Versionen und Module der Dienste prüft, die vorhanden sein müssen.

Die Installation ist als Assistent aufgebaut und somit intuitiv zu bedienen.

Innerhalb von 12 Minuten lief somit ein funktionstüchtiges moodle auf dem Server.

Was während der Installation positiv auffällt, ist der automatische Download des Sprachpakets nach Auswahl der eigenen Sprache. Dadurch erübrigt sich das Suchen, Downloaden und selbst Entpacken.

Negativ fallen die nicht enden wollenden "Datenbank-Scripte" auf. Hier wird für jedes Modul ein eigenes Script zum Anlegen der Struktur und Einfügen der initialen Daten ausgeführt, welches jedesmal mit Weiter bestätigt werden muss. Durch die vielen standardmäßig enthaltenen Module wird das ein kleiner "Klick-Marathon".

Installation von Stud.IP

Stud.IP stellt zwei Möglichkeiten zur Installation zur Verfügung. Einmal ein herkömmliches zip-Archiv und als Variante ein VMWare-Image. Mit dem VMWare-Image kann man auf jedem beliebigen Betriebssystem mit dem kostenlosen VMWare-Player ein Linux-System mit vorinstalliertem Stud.IP booten. So entfällt jegliche Installation.

Die herkömmliche Installation ist eine 700-Zeilen-Anleitung mit Hilfestellung um Verzeichnisse zu kopieren, Konfigurationsdateien anzupassen und die Datenbank zu initialisieren. Eine gewohnte Installationsroutine sucht man hier vergebens.

Dadurch werden an den Installateur deutlich höhere Anforderungen als bei anderen LMS gestellt. Es kann vermehrt zu Fehlern bei der Installation kommen. Zudem ist ein größerer Zeitaufwand nötig, um ein laufendes Stud.IP-System zu bekommen.

Negativ fällt auch auf, dass sicherheitskritische PHP-Einstellungen wie z.B: register-globals aktiviert sein müssen. Auch erwarten einige Module PHP-Extensions die in den meisten PHP-Paketen nicht einkompiliert sind.


Man ist also gut beraten das VMWare-Image zu nutzen, wenn man Stud.IP nur testen möchte.

Installation von Ilias

Die Installation von Ilias ist so, wie man sie von einem guten Portal erwartet.

Ein Assistent führt durch die Installation, es werden Voraussetzungen geprüft und die Datenbank sowie benötigte Verzeichnisse angelegt. Einziger "Wermutstropfen" ist, dass man diverse PEAR-Module installieren muss, damit man die Installation von Ilias überhaupt starten kann.

Ein großer Unterschied zu den anderen Portalen ist, dass man mit einer Installation mehrere Mandanten betreiben kann. Während andere LMS dies nur mit mehreren Installationen ermöglichen, verwirklicht Ilias dies mit verschiedenen Datenbanken. Dies stellt eine enorme Erleichterung bei Updates und Anpassungen beim Betreiben mehrerer Mandanten dar, da alles nur einmal gepflegt werden muss.

Da das Kursverwaltungssystem und das Anmeldeverfahren nicht so umfangreich sind, wie es manch einer benötigt, besteht die Möglichkeit Ilias mit Stud.IP zu verknüpfen, so dass man von Stud.IP die hochgelobte "Kurs- und Ressourcenverwaltung" und von Ilias die vielfältige Inhaltsverwaltung und -erstellung zusammen nutzen kann.

Installation von eStudy

Die Installation von eStudy ist größtenteils automatisiert und die wenigen Aktionen, die man machen muss, gehen recht schnell (Datenbank erstellen, dem Webserver Schreibrechte auf Verzeichnisse geben und die Datei setup.php aufrufen).

Zum Installieren muss man kein Linux-Profi sein, aber ein paar Grundkenntnisse sind notwendig.

Der Rest der Installation beschränkt sich auf ein Formular, welches auszufüllen ist. Hier werden Betreiberinfos, Impressum und die Datenbankverbindung konfiguriert. Danach werden die Datenbankstruktur angelegt und die Grundkonfiguration für eStudy geschrieben.

Nach einem Login mit dem user "root" und dem selbst festgelegten Passwort ist die Installation beendet.

Vergleich der Konfigurationsmöglichkeiten

Allgemeines zur Konfiguration

Bei der Konfiguration wurden sämtliche Möglichkeiten der Inhaltserstellung, -verknüpfung und -organisation getestet. Sowie die Art und Weise wie Organisation in Kursen und Gruppen unter Einbeziehung der Rollen abgebildet können und die Anpassung der Einstellungen auf individuelle Gegebenheiten.

Natürlich sind bei jedem Einsatzort unterschiedliche Aspekte der Konfiguration wichtig und die Gewichtung mancher meist unbedeutend scheinender Einstellungsmöglichkeiten kann im Einzelfall extrem hoch sein.

Hier wird versucht einen allgemeinen Überblick über die Konfigurationsmöglichkeiten zu vermitteln: Besonders positiv hervorstechende Aspekte und als selbstverständlich angenommene, aber fehlende Möglichkeiten werden angesprochen.

Weiterhin wird dem Leser ein Gesamteindruck vermittelt, sodass dieser eine ungefähre Vorstellung der Konfigurationsmöglichkeiten erhält.

Konfiguration von moodle

Die Konfiguration von moodle macht einen sehr flexiblen und umfassenden Eindruck. Allein die Import- und Export-Möglichkeiten in nahezu alle im e-Learning-Bereich vorhandenen Formate, egal ob beim Anlegen der Kurse oder dem Einbinden von Lerninhalten aus externen Anwendungen (z.B. HotPotatoes) lässt erahnen wie vielseitig moodle ist.

Die Möglichkeit, Einstellungen nicht nur kursspezifisch, sondern auch für Gruppen innerhalb des Kurses festzulegen, ist recht ungewöhnlich, aber sehr praktisch, sofern man in einer Veranstaltung mit Kleingruppen arbeitet.

Eine sehr mächtiges Werkzeug sind auch die so genannten Filter, welche den ausgegebenen HTML-Code, kurz bevor er an den Browser gesendet wird, filtern. Hiermit lassen sich z.B.

  • bestimmte Wörter zensieren
  • Email-Adressen für Spambots unleserlich machen
  • automatische Verlinkungen mit anderen Inhalten von moodle erstellen
  • Formeln im TeX-Format integrieren
  • mehrsprachige Inhalte nutzen

Auch die Möglichkeit, das Aussehen beliebig anzupassen und zu verändern, ist sehr praktisch. So kann für jede Rolle innerhalb eines Kurses das Aussehen jeder Seite einfach per Javascript und Drag and Drop angepasst werden.

Ein Nachteil hierbei ist, dass der Anwender sich in jedem Kurs neu orientieren muss, zumal das Menü je nach Kurseinstellung, Rolle und vorhandenen Inhalten komplett dynamisch generiert wird (z.B. wird der Menüpunkt Aufgaben nicht angezeigt, wenn noch keine Aufgaben definiert wurden).

Konfiguration von Stud.Ip

Die Ausrichtung des Schwerpunktes liegt bei Stud.IP eher auf der Einrichtungs-, Kurs- und Ressourcenverwaltung. Während "neuer Kurs anlegen" bei den Anderen mit einer Seite oder teilweise in nur zwei Schritten bewältigt wird, gibt es in Stud.IP dafür ganze acht Schritte. Nahezu jede vorstellbare Konfiguration eines Kurses scheint möglich, bspw. eine Veranstaltung mit drei, in nicht regelmäßigen Abständen und unterschiedlichen Räumen, stattfindenden Terminen mit jeweils anderen Ressourcen.

Der eher enttäuschende Eindruck der bei der Installation aufgekommen ist, wandelt sich hier vollkommen. Meist finden sich strukturierte Menüs, viele Einstellungs- und Konfigurationsmöglichkeiten und eine gute Verwaltung und Übersicht für Student, Dozent und Verwalter.

Was in der getesteten Version aufgrund der vielen Möglichkeiten noch recht dürftig erschien, ist die Systemkonfiguration. Von Einstellungen der Systemvorgaben, Standardwerten und allgemeinen Rechten ist zur Zeit nach eigenen Angaben nur ein kleiner Teil der Einstellungsmöglichkeiten zu sehen. Zukünftige Versionen versprechen aber eine umfangreichere Auswahl.


Das Manko von Stud.IP, die fehlende Inhaltserstellung und -verwaltung, wird durch eine Schnittstelle zu Ilias wieder gut gemacht. Ilias, welches seine Stärke in der Inhaltsgenerierung und -verwaltung hat, kann direkt in Stud.IP integriert werden und seine Inhaltselemente können innerhalb der Stud.IP-Kurse benutzt werden.

Konfiguration von Ilias

Der Umfang und die Möglichkeiten der Konfiguration sind ähnlich wie bei moodle und wirkt sogar noch detaillierter.

Besonders die hervorstechende mehrsprachige Verwendung sticht einem ins Auge. So kann man z.B. nahezu an jedes Inhaltselement für jede Sprache einen eigenen Titel, Beschreibung etc. vergeben. Was für mehrsprachige Nutzung ein Segen ist, ist für einsprachige Kurse eher ein Fluch. Denn durch die Möglichkeit z.B. einer Datei beliebig viele Namen zuzuordnen wird das Gesamtbild unübersichtlicher und erschlägt den Nutzer bei manchen Ansichten mit Formular-Auswahl-Boxen.

Positiv zu vermerken sind auch die optionalen Metadaten die man jedem Inhaltselement zuordnen kann. Hier können Beziehungen wie "basiert auf", "ist Teil von", "referenziert" etc. gesetzt werden, aber auch pädagogische Daten wie z.B. "semantische Dichte", "Schwierigkeit", "typische Lerndauer" oder die "Stufe der Interaktivität". Neben verschiedenen "Lebenszyklen" (z.B. Entwurf, Rohfassung, überarbeitete Version) kann man noch Anmerkungen, Lizenzangaben und Klassifizierungen setzen. Somit können die Inhaltselemente extrem detailliert dargestellt werden. Dem Benutzer wird dadurch die Einordnung der Inhaltselemente enorm erleichtert.

Auch hervorzuheben ist der "Schreibtisch". Hier kann jeder User seine Kurse bzw. Inhaltselemente (Dateien, Tests, Übungen etc.) aus seinen Kursen direkt auf seinem "Schreibtisch" verlinken.

Die "Rollenverteilung" beinhaltet ebenfalls ein enormes Potential an Flexibilität. Der Administrator oder ein Kurs-Administrator können eigene Rollen definieren und einzelne Rechte zuweisen.

Zudem entspricht die Art und Weise der "Kalenderintegration" eher einer Groupware-Software als einem eLearning-Portal, in welchem meist alles kursbezogen ist. Bei Ilias hat jeder User seinen eigenen Kalender und kann die vorhandenen Termine seiner Gruppen und Kurse akzeptieren und aufnehmen oder ablehnen. Auch von Vorteil für den User ist die Möglichkeit sich zu den Inhaltselementen private Notizen machen zu können, die nur für ihn sichtbar sind.

Insgesamt wirkt die Ausrichtung eher benutzer- als kursorientiert, wie bei den meisten seiner Mitbewerber.

Konfiguration von eStudy

eStudy kann im Bereich Funktionsumfang mit den großen "Brüdern" moodle und Ilias recht gut mithalten. Die Grundfunktionalität ist komplett vorhanden und eStudy wartet sogar mit ein paar Modulen auf, die die beiden anderen nicht kennen. Hier sind das Plan- und Rollenspiel, sowie das Foto-Forum zu nennen.

Im Detail der Einstellungen merkt man allerdings, dass eStudy nicht von einer so großen Community wie die anderen benutzt wird. Einige Einstellungen sind ohne Interna-Kenntnisse und aufgrund fehlender Dokumentation nicht zu verändern (z.B.: Indikatoreinstellungen oder erforderliche Registrierungsangaben) oder sagen anhand ihre Beschreibung nicht genug über die Auswirkung von Änderungen aus (z.B.: Portal-Style, Zeichensatz oder MTA-Parameter). Auch führt manch kleiner Hilfe-Link an die falsche Stelle oder ins Leere.

eStudy wurde speziell für die Bedürfnisse der Fachhochschule Giessen-Friedberg entwickelt. Dennoch wurde versucht, das LMS möglichst allgemein zu gestalten. Leider kann es hinsichtlich Flexibilität mit den beiden anderen Portalen nicht in allen Bereichen mithalten. Z.B. sind die Benutzergruppen festgelegt und es ist nicht klar ersichtlich oder veränderbar, welche Rechte beispielsweise ein Tutor in einem Kurs hat oder wie die Rechte der Gruppe Sekretariat sind.

Auch fehlt eine ausgereiftere Hilfe oder Dokumentation für Administratoren und Dozenten. Für ein rein intuitiv bedienbares System ist die Materie eLearning-Portal wohl zu komplex. Fragen, die bei einem Administrator oder Dozent auftauchen können und sich nur durch ausprobieren teilweise beantworten lassen:

  • Was genau ist das Planspiel und wie funktioniert es ?
  • Welche Möglichkeiten der Benotung habe ich und wie gehe ich vor ?
  • Was ist der Map-Designer?


Insgesamt ist eStudy, bis auf ein paar Ausnahmen, ein recht intuitiv bedienbares System, welches manchem Anwender sicher eher liegt, als einer der Platzhirsche. An Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten reicht es an die anderen LMS allerdings nicht heran.

Vergleich der Authentifizierungsmöglichkeiten

Jedes LMS hat eine eigene Möglichkeit seine Benutzer zu authentifizieren. Zusätzlich gibt es noch Schnittstellen, um bestehende Authentifizierungs-Systeme einzubinden. Hier eine Auflistung von Authentifizierungsmöglichkeiten der einzelnen LMS.

Authentifizierungsmöglichkeiten von moodle

Authentifizierungsmöglichkeiten von Stud.Ip


Authentifizierungsmöglichkeiten von Ilias


Authentifizierungsmöglichkeiten von eStudy

Fazit - Ergebnis der Evaluierung

Ein Ergebnis hier zu benennen ist schwer bis unmöglich. Jedes der vorgestellten und evaluierten LMS hat seine Daseinsberechtigung. Je nach Umfeld, Anforderungen und Größe des Einsatzortes' hat jedes LMS seine Vorteile.

Das wohl umfangreichste und flexibelste LMS ist die Kombination von Stud.IP und Ilias, welche sich durch die unterschiedlichen Schwerpunkte sinnvoll ergänzen. Durch diese Zusammenarbeit hat man eine Kurs- und Resourcenverwaltung mit der man die außergewöhnlichsten Anforderungen bewerkstelligen kann und eine Inhaltserstellung und -verwaltung mit welcher ein Dozent die größtmögliche Unterstützung zur Kursbegleitung erhält.

Für kleinere Einrichtungen bietet sich moodle an, welches durch seine einfache Installation und Handhabung recht schnell eingeführt werden kann und doch eine Vielzahl an Möglichkeiten bietet.

eStudy als recht wenig verbreitetes und weniger umfangreiches LMS wird wohl schwer gegen seine Konkurrenz ankommen. Fehlende Dokumentation und eine nicht öffentlich online vertretene Community machen den Einsatz mühselig. Sinnvoll ist der Einsatz jedoch in Einrichtungen, die das Planspiel-Modul verwenden möchten.

Quellenverzeichnis und Links

Die 4 Evaluierungs Kandidaten


Download Präsentations Folien (PDF)

Download Thesenpapier (PDF)


--Hg13647 13:51, 15. Mär. 2007 (CET)